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PhenoAge-Rechner: Dein biologisches Alter nach Levine
Neun Blutwerte und dein Kalenderalter ergeben eine einzige Zahl in Jahren: das PhenoAge. Es beschreibt, welchem Alter dein Laborbild im Mittel einer großen Bevölkerungsstichprobe entspricht. Gib deine Werte aus dem Laborbefund ein – gerechnet wird direkt in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder verschickt.
Deine Werte
Alle Felder sind nötig, weil die Formel alle zehn Größen verrechnet. Die Einheit steht hinter dem Feld – wenn dein Befund eine andere benutzt, hilft der Hinweis unter dem Feld.
Keine Datenübertragung. Die Rechnung passiert allein in deinem Browser mit dem Modul /phenoage.js. Deine Eingaben werden nicht gespeichert, nicht an einen Server geschickt und nicht im Browser-Speicher abgelegt. Nach einem Neuladen der Seite sind die Felder leer.
Was PhenoAge ist
PhenoAge – auf Deutsch etwa „phänotypisches Alter“ – ist ein Modell für das biologische Alter, das Morgan Levine und Kollegen 2018 in der Fachzeitschrift Aging veröffentlicht haben. Die Idee dahinter: Zwei Menschen desselben Jahrgangs können sich im Laborbild deutlich unterscheiden, und dieser Unterschied sagt etwas über ihr Erkrankungs- und Sterberisiko aus, das das Kalenderalter allein nicht hergibt.
Entstanden ist das Modell nicht aus einer Theorie des Alterns, sondern aus Sterbedaten. Aus einem großen Satz von Laborwerten der US-amerikanischen Gesundheitsstudie NHANES III wurden mit einem Gompertz-Mortalitätsmodell jene Variablen ausgewählt, die das Sterberisiko über die nächsten zehn Jahre am besten vorhersagen. Übrig blieben neun Laborwerte und das Kalenderalter. Deren gewichtete Summe ergibt ein 10-Jahres-Sterberisiko – und dieses Risiko wird am Ende wieder in eine Zahl mit der Einheit „Jahre“ zurückgerechnet. Das ist dein PhenoAge: das Alter, in dem eine durchschnittliche Person dasselbe Risiko hätte wie du.
Deshalb ist PhenoAge auch keine Messung, sondern eine Umrechnung. Gemessen werden neun ganz gewöhnliche Laborwerte; die Jahresangabe ist eine Darstellungsform, die Laborwerte vergleichbar und über die Zeit verfolgbar macht.
In derselben Arbeit haben Levine und Kollegen anschließend ein Methylierungsmuster der DNA auf dieses Labor-PhenoAge trainiert – das ist die bekannte epigenetische Uhr DNAm PhenoAge. Der Rechner oben nutzt den Laborteil, nicht die Epigenetik. Eine Einordnung der verschiedenen Ansätze steht im Artikel Biologisches Alter: Was es aussagt.
Die neun Marker – und wofür sie stehen
Keiner dieser Werte ist für sich ein Alterungsmarker. Zusammengenommen deckt die Auswahl aber vier Bereiche ab, die sich mit dem Alter verändern: Entzündung, Stoffwechsel, Organfunktion und Blutbildung.
Albumin
Das häufigste Protein im Blutplasma, in der Leber gebildet, zuständig für Transport und für den kolloidosmotischen Druck. Es sinkt bei Mangelernährung, chronischer Entzündung, Leber- und Nierenerkrankungen. In der Formel hat Albumin ein negatives Gewicht: ein höheres Albumin senkt das PhenoAge.
Kreatinin
Abbauprodukt aus dem Muskelstoffwechsel, das die Niere ausscheidet. Es ist der gängigste Näherungswert für die Nierenfunktion – steigt also, wenn die Filtrationsleistung nachlässt. Große Muskelmasse und ein sehr proteinreicher Tag heben den Wert ebenfalls leicht an, ohne dass die Niere betroffen ist.
Glukose
Der Nüchternblutzucker steht für die Stoffwechsellage. Er steigt lange vor einer Diabetes-Diagnose langsam an, weil die Insulinwirkung nachlässt. In der Formel wird er in mmol/l verrechnet; der Rechner nimmt auf Wunsch mg/dl und rechnet um.
hs-CRP
C-reaktives Protein, mit einem hochsensitiven Verfahren gemessen. Das normale CRP aus der Akutdiagnostik erkennt Infekte, löst aber im niedrigen Bereich nicht fein genug auf. Genau dieser niedrige Bereich ist hier interessant, weil er die stille, niedrigschwellige Entzündung abbildet, die mit dem Alter zunimmt. hs-CRP geht logarithmiert in die Formel ein: der Sprung von 1 auf 2 mg/l wiegt genauso viel wie der von 5 auf 10.
Lymphozyten-Anteil
Der prozentuale Anteil der Lymphozyten an allen weißen Blutkörperchen. Mit dem Alter verschiebt sich das Verhältnis typischerweise zugunsten der neutrophilen Granulozyten, der Lymphozyten-Anteil sinkt also. Das Gewicht ist negativ: ein höherer Anteil senkt das PhenoAge.
MCV
Das mittlere Volumen eines roten Blutkörperchens. Es steigt unter anderem bei Vitamin-B12- und Folsäuremangel, bei regelmäßigem Alkoholkonsum und bei einigen Erkrankungen des Knochenmarks; es sinkt bei Eisenmangel.
RDW
Die Verteilungsbreite der roten Blutkörperchen, also wie unterschiedlich groß sie sind. Nimmt die Streuung zu, bedeutet das, dass die Blutbildung gerade sehr verschiedene Zellen hervorbringt. RDW hat in der Formel das größte Gewicht pro Einheit – ein Anstieg um einen Prozentpunkt verschiebt das Ergebnis deutlich. Gemeint ist immer RDW-CV in Prozent, nicht RDW-SD in fl.
Alkalische Phosphatase
Ein Enzym, das vor allem aus Leber und Gallenwegen sowie aus dem Knochen stammt. Es steigt bei Gallenstau, bei einigen Lebererkrankungen und bei gesteigertem Knochenumbau.
Leukozyten
Die Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen. Sie steigt bei Infekten und akuten Belastungen, ist aber auch im Ruhezustand bei chronischer, niedrigschwelliger Entzündung leicht erhöht.
Albumin in g/l statt g/dl, CRP in mg/dl statt mg/l, RDW-SD statt RDW-CV: solche Verwechslungen verschieben das Ergebnis um viele Jahre. Der Rechner prüft deshalb jeden Wert gegen einen weit gefassten Plausibilitätsbereich und sagt dir, welches Feld nicht passt. Er kann aber nicht erkennen, wenn ein falscher Wert zufällig plausibel aussieht – ein Blick auf die Einheit im Befund bleibt nötig.
Wie die Formel aufgebaut ist
Die Rechnung läuft in drei Schritten. Erstens wird aus deinen Werten eine gewichtete Summe gebildet – jeder Marker bekommt einen festen Faktor aus der Originalarbeit, dazu kommt ein Grundwert. Zweitens wird diese Summe über ein Gompertz-Modell in ein Sterberisiko für die nächsten 120 Monate übersetzt. Drittens wird dieses Risiko in Jahre zurückgerechnet: gesucht ist das Alter, bei dem dieses Risiko dem Durchschnitt entspricht.
Entscheidend für die Lesart ist Schritt drei. Weil das Risiko mit dem Alter nicht linear, sondern beschleunigt steigt, bedeutet derselbe Risikounterschied bei einer 40-jährigen Person mehr Jahre Abstand als bei einer 70-jährigen. Zwei Menschen mit identisch schlechtem Laborbild bekommen also unterschiedlich große Abweichungen – das ist kein Fehler, sondern die Eigenschaft des Modells.
Die Formel im Detail
xb = -19,907
- 0,0336 × Albumin [g/l]
+ 0,0095 × Kreatinin [µmol/l]
+ 0,1953 × Glukose [mmol/l]
+ 0,0954 × ln(hs-CRP) [mg/dl]
- 0,0120 × Lymphozyten [% der Leukozyten]
+ 0,0268 × MCV [fl]
+ 0,3306 × RDW [%]
+ 0,00188 × Alkalische Phosphatase [U/l]
+ 0,0554 × Leukozyten [10^9/l]
+ 0,0804 × Kalenderalter [Jahre]
M = 1 - exp( -exp(xb) × (exp(120 × 0,0076927) - 1) / 0,0076927 )
PhenoAge = 141,50225 + ln(-0,00553 × ln(1 - M)) / 0,09165
M ist das geschätzte Sterberisiko über 120 Monate, also zehn Jahre. Die Konstanten 141,50225, −0,00553 und 0,09165 stammen aus der Gompertz-Anpassung an die Referenzpopulation und drehen das Risiko wieder in Jahre um. Die Formel erwartet SI-Einheiten; der Rechner oben nimmt die in Deutschland üblichen konventionellen Einheiten und rechnet um (Albumin × 10, Kreatinin × 88,4, Glukose ÷ 18,016, CRP ÷ 10).
Alle Koeffizienten stehen unverändert so im Modul /phenoage.js, das diese Seite benutzt. Sie sind nicht nachträglich angepasst, kalibriert oder an eine deutsche Population gefittet – das Modell ist an einer US-amerikanischen Stichprobe entwickelt.
Was das Ergebnis bedeutet – und was nicht
PhenoAge ist ein statistischer Orientierungswert. Es ist keine Diagnose, kein Befund und keine Vorhersage für dich persönlich. Das Modell beschreibt Unterschiede zwischen Gruppen gut; für eine einzelne Person ist die Streuung groß – mehrere Jahre in beide Richtungen sind normal.
Dazu kommen zwei weitere Unsicherheiten: die biologische Schwankung der Laborwerte von Tag zu Tag und die Messunsicherheit des Labors. Beides zusammen heißt, dass ein Unterschied von zwei oder drei Jahren zwischen zwei Messungen noch kein Signal ist.
Besonders empfindlich reagiert das Ergebnis auf kurzfristige Einflüsse:
- Infekte. Ein banaler Atemwegsinfekt hebt hs-CRP und Leukozyten deutlich an und verschiebt das Ergebnis um Jahre nach oben – ohne dass sich am Altern etwas geändert hätte. Miss nicht während einer Erkrankung und nicht in den Tagen danach.
- Harte Trainingsbelastung. Ein Wettkampf oder eine sehr intensive Einheit kurz vor der Blutabnahme kann Entzündungsmarker und Leukozyten vorübergehend anheben.
- Nicht nüchtern gemessen. Die Formel rechnet mit Nüchternglukose. Ein Wert nach dem Essen ist nicht derselbe Wert.
- Flüssigkeitshaushalt. Starke Dehydrierung konzentriert Albumin und Kreatinin auf.
Umgekehrt gilt: Was der Wert verlässlich leistet, ist der Vergleich mit dir selbst. Dieselben Werte nach sechs oder zwölf Monaten unter möglichst gleichen Bedingungen gemessen – die Richtung dieser Veränderung ist das eigentliche Ergebnis, nicht die erste Zahl.
Und noch ein Hinweis zur Priorität: Wenn einer deiner neun Einzelwerte außerhalb seines Referenzbereichs liegt, ist das die wichtigere Information als das PhenoAge. Das gehört ärztlich eingeordnet, unabhängig davon, was der Rechner ausgibt.
Was mit einem niedrigeren PhenoAge einhergeht
Vorweg, ehrlich: Es gibt keine Maßnahme, die „das PhenoAge senkt“ – PhenoAge ist nur die Darstellung von neun Laborwerten. Was sich verändern lässt, sind diese Werte. Die folgenden Punkte gelten als gut belegt dafür, dass sie auf Entzündungs- und Stoffwechselmarker wirken. Es sind Zusammenhänge aus Beobachtungs- und Interventionsstudien, keine Garantien und keine Behandlung.
- Regelmäßige Bewegung. Ausdauer- und Krafttraining sind unter den am besten untersuchten Einflüssen auf Nüchternglukose, Entzündungsmarker und Blutbild. Die Datenlage ist bei moderater, regelmäßiger Belastung deutlicher als bei gelegentlichen Extremeinheiten.
- Rauchverzicht. Rauchen hebt Leukozyten und Entzündungsmarker messbar an. Der Effekt eines Rauchstopps auf diese Werte setzt innerhalb von Monaten ein.
- Körpergewicht und Bauchumfang. Viszerales Fettgewebe ist stoffwechselaktiv und trägt zur niedrigschwelligen Entzündung bei. Eine moderate Gewichtsabnahme ist in Studien regelmäßig mit niedrigerem hs-CRP verbunden.
- Schlafdauer und -regelmäßigkeit. Dauerhaft kurzer oder stark unregelmäßiger Schlaf geht mit höheren Entzündungsmarkern einher.
- Ernährungsmuster. Kostformen mit viel Gemüse, Hülsenfrüchten, Vollkorn und ungesättigten Fetten sind in Beobachtungsstudien mit günstigeren Entzündungs- und Stoffwechselwerten verknüpft. Entscheidend ist das Muster über Jahre, nicht ein einzelnes Lebensmittel.
- Alkohol. Regelmäßiger Konsum hebt MCV und Leberwerte an – zwei der neun Marker reagieren hier direkt.
- Behandelbare Ursachen klären. Ein erhöhtes RDW oder ein auffälliges MCV haben häufig eine konkrete Erklärung, zum Beispiel Eisen-, B12- oder Folsäuremangel. Das abzuklären ist sinnvoller, als an der Zahl zu arbeiten.
Was nicht hilft: Werte gezielt „schön messen“, also etwa die Blutabnahme auf einen besonders günstigen Tag legen. Das verschiebt die Zahl, nicht das Altern.
Häufige Fragen
Welche Werte brauche ich für den PhenoAge-Rechner?
Dein Kalenderalter und neun Laborwerte: Albumin, Kreatinin, Glukose, hs-CRP, Lymphozyten-Anteil, MCV, RDW, alkalische Phosphatase und Leukozyten. Acht davon stehen in einem gewöhnlichen Befund aus kleinem Blutbild, Differenzialblutbild und klinischer Chemie. Der einzige Wert, der oft fehlt, ist hochsensitives CRP – das normale CRP aus der Akutdiagnostik ist unter etwa 5 mg/l nicht fein genug aufgelöst.
Was ist der Unterschied zwischen PhenoAge und einer epigenetischen Uhr?
PhenoAge in der hier gerechneten Form ist reine Labordiagnostik: neun Blutwerte plus Alter. Eine epigenetische Uhr misst stattdessen DNA-Methylierung, also chemische Markierungen an der DNA. Levine und Kollegen haben 2018 beides verbunden: sie haben zuerst das Labor-PhenoAge gebildet und dann ein Methylierungsmuster darauf trainiert (DNAm PhenoAge). Der Rechner auf dieser Seite nutzt den Laborteil – der ist sofort verfügbar, günstig und beliebig oft wiederholbar.
Kann ich HbA1c statt Nüchternglukose einsetzen?
Die Formel ist mit Nüchternglukose aufgestellt. Wenn du nur HbA1c hast, kannst du daraus die mittlere Glukose schätzen: eAG in mg/dl = 28,7 × HbA1c in % − 46,7 (Nathan et al. 2008). Dieser Wert beschreibt aber einen Zeitraum von etwa drei Monaten und liegt systematisch über einem Nüchternwert – das Ergebnis wird dadurch tendenziell etwas höher. Nimm es als Näherung, nicht als Ersatz.
Mein PhenoAge liegt deutlich über meinem Kalenderalter. Was heißt das?
Zunächst einmal nichts Diagnostisches. Prüfe als erstes die Einheiten – eine Albumin-Angabe in g/l statt g/dl oder ein CRP in mg/dl statt mg/l verschiebt das Ergebnis um Jahre. Prüfe als zweites, ob du am Messtag gesund warst: ein Infekt treibt hs-CRP und Leukozyten hoch und damit das Ergebnis, ohne dass sich am Altern etwas geändert hätte. Bleibt der Abstand groß, ist der nützliche Teil nicht die Zahl, sondern die Frage, welcher Einzelwert außerhalb seines Referenzbereichs liegt. Das gehört ärztlich eingeordnet.
Wie genau ist der Wert für eine einzelne Person?
Das Modell wurde an großen Bevölkerungsstichproben entwickelt und beschreibt Unterschiede zwischen Gruppen gut. Für eine einzelne Person ist die Streuung groß: mehrere Jahre in beide Richtungen sind normal. Dazu kommen die biologische Tagesschwankung der Laborwerte und die Messunsicherheit des Labors. Ein Unterschied von zwei oder drei Jahren zwischen zwei Messungen ist deshalb kein Signal.
Werden meine Eingaben gespeichert oder übertragen?
Nein. Die Rechnung läuft vollständig in deinem Browser über das Modul /phenoage.js. Es gibt kein Formular, das abgeschickt wird, keinen Server-Aufruf und keinen Eintrag im Browser-Speicher. Wenn du die Seite neu lädst, sind die Felder leer.
Wie oft sollte ich den Wert messen?
Ein einzelner Wert sagt wenig. Sinnvoll ist der Verlauf: dieselben Werte nach sechs oder zwölf Monaten, möglichst unter gleichen Bedingungen – gleiche Tageszeit, nüchtern, kein Infekt, kein harter Trainingsblock in den Tagen davor. Die Richtung über die Zeit ist aussagekräftiger als jede einzelne Zahl.
Alle neun Marker aus einer Probe
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Quellen
Formel und Koeffizienten stammen unverändert aus Quelle 1. Nachweise recherchiert über PubMed (US National Library of Medicine).
- Levine ME, Lu AT, Quach A, et al. An epigenetic biomarker of aging for lifespan and healthspan. Aging (Albany NY). 2018;10(4):573–591. https://doi.org/10.18632/aging.101414
- Liu Z, Kuo PL, Horvath S, Crimmins E, Ferrucci L, Levine M. A new aging measure captures morbidity and mortality risk across diverse subpopulations from NHANES IV: A cohort study. PLoS Medicine. 2018;15(12):e1002718. https://doi.org/10.1371/journal.pmed.1002718
- Levine ME. Modeling the rate of senescence: can estimated biological age predict mortality more accurately than chronological age? J Gerontol A Biol Sci Med Sci. 2013;68(6):667–674. https://doi.org/10.1093/gerona/gls233
- Nathan DM, Kuenen J, Borg R, Zheng H, Schoenfeld D, Heine RJ. Translating the A1C assay into estimated average glucose values. Diabetes Care. 2008;31(8):1473–1478. https://doi.org/10.2337/dc08-0545